Test: Dark Incursion (Video)

Auf den Blick haben Big Blue Bubble (@Big_Blue_Bubble) alles richtig gemacht. Die Grafik mit detaillierten Hintergründen und pixeligen Sprites erinnert an die ersten Castelvania-Teile. Der labyrinthisch Aufbau der Spielstufen die sich nacheinander erschließen verweist auf Metroid. Das Steampunk-Setting verströmt düstere für Atmosphäre. Das Waffensystem, bei dem Spieler Module kombiniert, bringt Komplexität. Experimenteller 3D-Modus und iCade-Unterstützung. Es hätte alles so schön sein können…

… wenn Big Blue Bubble nicht die Steuerung gründlich verkackt hätten. Trotz nachbessern steuert sich Dark Incursion nervtötend unpräzise. Ob die rebellische Heldin Anya springt oder in die Hocke geht entscheidet sie vielfach unabhängig von den Eingabe des Spielers. Zudem hat man auf eine Übersichtskarte verzichtet, vielleicht um den Umstand zu kaschieren, dass der Spaß schon nach rund einer Stunde vorbei ist und der Spieler abrupt auf die bislang nicht erschienene Fortsetzung verwiesen wird. Viel Potenzial in einen Sack gesteckt und im Meer versenkt. Schade, wäre schönes Metrovania gewesen!

Rating: ★★½☆☆