Test: Captain Antarctica (Video)

Nach witzigen Teasern schieben FDG Entertainment (@FDG_Games) das vom Moskauer Studio Ideal Bureuacracy entwickelte Captain Antarctica in den App Store. Nach der Entführung von Frau und ungeschlüpftem Nachwuchs treiben Rache und Rettungswille einen ruhestehenden Pinguin-Geheimagenten an. Mit einer umgeschnallten Rakete schießt der mittels Neigungssteuerung zu navigierende Frackträger durch vertikale Spielstufen Richtung Endgegner. Es deutet sich an: nach Grübelei in Tentacle Wars und Expand it! steht bei FDG nun Casual-Gaming auf dem Programm. Wer sich noch an PikPoks Frühwerk Bird Strike erinnert, wird sich ob der Ähnlichkeiten die Augen reiben.

Das Programm: Gegnern und Hindernissen ausweichen, Boni einsammeln. Wer bis zum Ende der Spielstufe die Quote nicht erfüllt, startet erneut. Wer indes kleine Zielvorgaben erfüllt, wird mit Münzen belohnt, die gegen bessere Ausrüstung im Store getauscht werden können. Hier liegt dann wieder leider der fade Hase im Pfeffer. Ab Level drei steigt der Schwierigkeitsgrad an die Grenze zur Unfairness, Vorgaben erfordern Einkäufe im Store. Abhilfe schafft schließlich nur Einkauf von Ausrüstung – im Zweifelsfall mit echtem nachzuschießendem Geld. Ein amüsanter Titel, der im Territorium von Jetpack Joyride wildert – aber selbst beim Rennen gegen das zwei Jahre alte Bird Strike deutlich den Kürzeren zieht.

Rating: ★★½☆☆