Test: Bounty Racer (Video)

Dass sie Rennspiele können, haben The Quadsphere (@TheQuadsphere) bereits mit FMX Riders beweisen. Präferenz und Kompetenz geht eindeutig in Richtung Kart-Racer und so rast man auch in Bounty Racer mit dem Gesäß eng an Bodenblech respektive Straßenbelag. Paten des Titels sind Mario Kart und Segas Power Drift. Der Eintritt ist niederschwellig, selbst auf virtuelle Pedale wurde verzichtet. Die Lenkung erfolgt über Neigen des iPads, das Kart beschleunigt ganz von allein.

Mit wachsendem Erfolg, besseren Platzierungen und schnelleren Zeiten eröffnen sich neue Fahrzeuge, Strecken und Spielmodi. Die Stärke des Titels liegt jedoch im Multiplayer-Modus: Vermittelt über Game Center zeigen Spieler einander, wie man eine Ideallinie ausfährt, buhlt um beste Zeiten. Seinen Charme zieht Bounty Racer aus dem niedlichen Grafikstil und der Zugänglichkeit, doch Freunde anspruchsvoller Rennen empfinden den mit der Reduktion der Spielmechanik einhergehenden Kontrollverlust alsbald als störend. Im Vergleich mit Genre-König Sonic and Sega All Star Racing zieht Bounty Racer den Kürzeren – zu einfallslos und monoton sind Parcours und damit Rennen.

Rating: ★★★☆☆