Test: Infestor (Video)

Infestor_00Neues von den pixelverliebten Ravenous Games (@ravenousgames). Die Macher von League of Evil [App Store] und Burger Cat [App Store] bringen mit Infestor [App Store] neues Futter für Plattformfreunde, die keine Angst haben, gelegentlich auch ihr Hirn zu benutzen. Als grünschleimiger Blob kriecht der Spieler durch 60 Level und versucht jeweils schadlos den Ausgang zu erreichen. In bester B-Movie-Manier ist das kleine grüne Gewaber in der Lage, umherlaufende Menschen zu kapern und diese zu befehligen. Die Brainslugs sind los!

Infestor_02 Die gemeinsame Produktion mit Wobbly Ware vereint Elemente aus den bisherigen Ravenous-Produktionen: League of Evil und Burger Cat. Geballer allein bringt die Schleimblase nicht weiter, Gegner wollen in durchdachter Reihenfolge gekapert werden. Dabei übernimmt der Gallerthaufen nicht nur die Steuerung der Personen, sondern erbt auch deren Fähigkeiten. Kistenschlepper, Hausmeister mit Generalschlüssel, Knarren-Heinz und Jetpack-Horst sorgen unter Fernsteuerung dafür, dass Geschütztürme aus dem Weg geräumt und höher liegende und weiterführende Areale erreicht werden.

Infestor_03 Wie andere Ravenous-Titel bedarf auch Infestor keiner großartigen Einführung. Überhaupt weist er zahlreiche Ähnlichkeiten zu seinen Verwandten auf. Assets, Menüs und Steuerung sind aus anderen Titeln bekannt. Sogar einen kleinen Bug hat man aus dem Quellcode von Random Heros mitgeschleppt. So spielt sich Infestor dann auch etwas leblos, alles ist schon mal da gewesen. Die linearen Level lassen sich – von wenigen Ausnahmen abgesehen – im ersten Anlauf durchspielen. Zu viel Potenzial hat man hier verschenkt.

Infestor_04Zudem sorgt die Anordnung der Bedienelemente auf dem iPad immer wieder für Ärger. Bisweilen werden drei Knöpfe nebeneinander arrangiert, der dritte ist dann schlecht erreichbar, was Fehleingaben und damit den Bildschirmtod zur Folge hat. Immerhin haben Ravenous Games an iCloud-Unterstützung dacht. Infestor mutet witzig an, wer allerdings wirklich Spaß mit einer Ravenous Produktion haben möchte, greift statt dessen lieber zu Burrito Bison. Noch unsicher? Die Flash-Version des Titels lässt sich im Browser kostenlos spielen.

Der Stromstock meint:
★★★☆☆  LINK-NAME