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Eines hoffentlich sehr fernen Tages wird die Zombie-Apokalypse über die Menschheit hereinbrechen. Dann werden die Toten sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen und zu Wurmfutter werden, sondern resolut Hirn als Grundnahrungsmittel einfordern, was das Tagesgeschäft der Weltbevölkerung kompliziert. So die Prämisse von Zombie Highway 2 [App Store] von Auxbrain (@Auxbrain), in dem der Spieler mit einem Beifahrer durch die postapokalyptische Ödnis rast. Das Ziel ist überleben.

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Wahlweise per Neigungssteuerung oder über virtuelle Knöpfe lenkt man einen Wagen durch öde Wüsten oder verlassene Städte. Streunende Untote werden überfahren. Agilere Zombies bespringen das Gefährt und versuchen es umzuwerfen. Um Abhilfe zu schaffen touchiert man Straßenschrott, um Zombies abzustreifen. Alternativ wird mit dem Revolver Blei in die Toten verteilt. Dies wirkt besonders dann effektiv, wenn sie von einem beinahe-Crash benommen sind. Das Spiel endet, wenn die Zombies das Vehikel umwerfen, oder man an einem Hindernis frontal hängen bleibt.

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Tatsächlich gehört Scheitern zum Spielgeschehen, doch durch Zombiematsche und Fortschritt eingesammeltes Geld sorgt für bessere Bewaffnung. Durch das Erfüllen von kleinen Aufgaben erschließen sich stabilere Vehikel, sodass es jedes mal ein kleines Stückchen weiter durch das Ödland geht. Der Freemium-Titel ist vorbildlich austariert, nur wer ungeduldig schnell mit Flammenwerfer oder Railgun hantieren möchte, muss zahlen. Durch stetig bessere Leistungen erschließen sich die martialischen Ausrüstungsgegenstände aber auch von allein.

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Im weiteren Verlauf eröffnen sich ein schwererer Hardcore-Modus und täglich wechselnde Aufgaben, durch die man sich Ruhmespunkte erspielt, mit denen man sich auf Game Center als Tötungs- und Überlebensprofi ausweist. Grafisch und klanglich geht Zombie Highway voll in Ordnung, von wiederkehrenden Clipping-Fehlern abgesehen. Spielerisch ist das ganze ähnlich banal wie Jetpack Joyride & Co., begeistert allerdings auch in ähnlicher Form durch eine wohl gebogene Belohnungsspirale. Hirnlose und kurzweilige Unterhaltung im Stil von Into the Dead.

Rating: ★★★½☆