Kurz bevor das Jahr mit abgesprengten Daumen, Goldregen und Schnappsleichen im Rinnstein endet, blicken wir zurück. Auch in 2014 finden sich mühelos 30 unbedingt spielenswerte iOS-Perlen. Es war ein Jahr voller innovativer iOS-Produktionen und voller ansprechende Umsetzungen – viele Indie-Entwicklungen haben den Sprung vom PC auf das Tablet geschafft. Schnabel auf, hier kommt die erste Fuhre.


Platz 30: Puzzle to the Center of the Earth
Match Spelunky. Foursaken Media überraschen mit knuddeligem Freemium. Allerdings brauchen Spieler ein dickes Fell, denn der umfangreiche Titel wird schwer bis an die Unfairnisgrenze. Stromstock-Review


Platz 29: Super Stickman Golf 2
Wahnsinniger Elitensport. Super Stickman Golf 2 unterhält für Stunden in kleinen Häppchen und treibt zu immer neuen Höchstleistungen an, weil alles immer verrückter wird. Stromstock-Review


Platz 28: VVVVVV
Schwerkraft ade! Die originalgetreue Umsetzung von Terry Cavagnahs Sci-Fi-Pixel-Epos bringt zwar nichts Neues, ist aber auch nach Jahren noch unterhaltsam-fordernd und brutal schwer. Stromstock-Review


Platz 27: Blek
Verknotetes Gehirn. Das grafisch minimalistische Spiel aus Punkten und selbstgezeichneten Linien um geometrische Echos bringt Innovation ins Puzzler-Genre und zerkratzte Kopfhaut. Stromstock-Review


Platz 26: Letter Quest – Grimm’s Journey
Bewaffnetes Scrabble. Nur lexikalischer Helden, die möglichst lange konsonantenhaltige Wortungetüme bilden können, haben eine Chance gegen die niedlich aussehende Monsterbrut. Stromstock-Review


Platz 25: Smash Hit
Sinnlicher Freiflug. Ballernd schwebt der Spieler durch eine wunderschöne steril-abstrakte Kristall-Landschaft und zerlegt diese unter markigem Geschepper mit Stahlkugeln. Stromstock-Review


Platz 24: Sneaky Sneaky
Niedlicher Langfinger. In der Mischung aus Schleichspiel und rundenbasierter Strategie pirscht sich ein knudelliger Dieb durch ein feindseliges Königreich voller Schalterrätsel. Stromstock-Review


Platz 23: 80 Days
Erlebte Literatur. Wer die Handlung in einem Klassiker der Weltliteratur selbst bestimmen darf, der wird so tief in die Geschichte gesogen, dass das lineare Original verblasst. Stromstock-Review


Platz 22: Goblin Sword
Alte Schuhle. Schnörkellos herausgearbeitet geht es mit Schwert und Sprungstiefeln wie vor einem Vierteljahrhundert in Pixeloptik über Plattformen und gegen Feinde zu Felde. Stromstock-Review


Platz 21: Bertram Fiddle: Episode 1 – A deadly Business
Scherzende Knollnasen. Auf klassischen Point-and-Klick-Spuren geht es im steampunkigen London auf pointierte schräge Mörderjagd – Gastauftritt von Sherlock Holmes inklusive. Stromstock-Review