Test: Beat Sneak Bandit (Video)

Die Schweden von Simogo (@simogogames) haben sich mit originellen iOS-Spielen einen Namen gemacht. Nach einem Außerirdischen in Kosmo Spin und einem schrulligen Cabrio-Pärchen in Bumpy Road schicken sie in Beat Sneak Bandit einen Groove Agenten in die Welt. Der heimtückische Duke Clockface hat die Uhren der Welt gestohlen, um die Zeitpläne der Weltbevölkerung aus dem Ruder laufen zu lassen. Der vom Spieler rhythmisch gesteuerte Beat Sneak Bandit zieht aus, die Zeitmesser zurückzuholen ohne dabei von Ordnungskräften aufgegriffen zu werden oder in des Dukes Fallen zu tappen.

Taktgefühl ist das spielerische Schlüsselelement. Der Agent bewegt sich nur dann vorwärts, wenn der Spieler im 4/4-Takt zur Musik auf den Bildschirm tippt. So gilt es den taktisch besten Moment zu treffen, in dem sich der Weg an Widrigkeiten vorbei und zu Zeitmessern hin nehmen lässt. Die sich im Rhythmus der Beats bewegenden Einrichtungsgegenstände sorgen für visuelle Unterstützung des Taktgefühls – dennoch ist die Angelegenheit keinesfalls einfach. So großartig die visuelle Präsentation und die quirlige Idee auch anmuten, immer wieder ist Beat Sneak Bandit schwer. Einmal aus dem Rhythmus gekommen und im falschen Moment auf den Bildschirm getippt, ist das Spiel vorbei. Die Elite Beat Agents bleiben das Maß der Dinge, wenn es um spielbare Grooves geht.

Rating: ★★★☆☆