Test: Left2Die (Video)

Die große Welle der Dual-Stick-Shooter auf dem iPad ist verebbt, aber Zombies gehen immer! So versuchen sich Everplay Interactive (@EverplayGames) mit Left2Die an einer Wiederbelebung des Genres. Mit Spellsword hat das Studio bereits bewiesen, dass es etwas von Arena-Shootern versteht, zu denen sich auch Left2Die zählen lässt. In einem eng umrissenen Areal ballert sich der Spieler mit Gewalt vollautomatischer Waffen durch eine vorgeschriebene Zahl Untoter. Die Steuerung über virtuelle Anlog-Sticks ist makellos und verweist, wie auch die Cartoon-Grafik, auf Mountain Sheeps Mini-Gore oder Halfbricks Age of Zombies.

Was Left2Die von der Konkurrenz abhebt, ist neben der Möglichkeit zwischen mehreren Waffen zu wechseln, der Ko-Op-Modus. Mit einem Freund geht es gemeinsam gegen die Armee der Finsternis über Parkplätze und Bauernhöfe. Sahnehäubchen ist der Death-Match-Modus, in dem Freunde gegeneinander antreten. Leider setzt man bei bei Left2Die – wie jüngst unrühmlich im thematisch verwandten DEAD TRIGGER – auf In-App-Monetarisierung. Bessere Waffen kosten Geld und dies ist in der Spielwelt knapp gehalten. So bleibt unterm Strich eine unterhaltsame, aber anspruchslose Casual-Zombie-Ballerei, die sich allerdings durch den Multiplayer-Modus aus der Durchnittlichkeit rettet.

Rating: ★★★½☆