Test: Might & Magic Clash of Heroes (Video)

MightMagicClashHeroes_00Auf langen und verschlungenen Pfaden erreicht das bereits im Sommer 2012 für das iPad angekündigte Might & Magic Clash of Heroes [App Store] seine neue iOS-Heimat. Zunächst wurde der Titel im Jahr 2010 für den Nintendo DS veröffentlicht. Jüngst portierte Ubisoft die Mischung aus Match–3-Strategie und Rollenspiel dann für die Marketplaces von Playstation 3 und Xbox 360. Diese HD-Version ist die Grundlage der iOS-Umsetzung mit der Tag Games (@taggames) von Ubisoft (@UbisoftMobile) beauftragt wurde. Auf in die farbenfrohe Fantasy-Welt mit Manga-Anstrich!

MightMagicClashHeroes_01Der Spieler findet sich in der Welt Ashan wieder, in der Elfen, Ritter, Zauberer und Nekromaten leben und deren Ordnung durch Dämonen aus der Parallelwelt Sheogh bedroht wird. Zankapfel ist ein Schwert, dass Macht über Frieden und Frieden und Krieg hat. Nachdem der Krieg der Welten losbricht, zieht der Spieler als Elfenmädchen Anwen durch die Lande, wobei sich Anwen nicht frei umher bewegen kann, sondern von Wegmarke zu vorgegebener Wegmarke hangelt. Wann immer ein Böswilliger den Weg versperrt, stehen sich die beiden Parteien auf dem Schlachtfeld gegenüber.

MightMagicClashHeroes_02Diese Scharmützel sind die Kernmechanik des Spiels. Die Einheiten des Spielers befinden sich in der unteren Bildschirmhälfte, die des Gegners in der gegenüberliegenden. Zug um Zug werden die Einheiten so positioniert, dass sich gleiche Typen berühren. Durch das Umsortieren der Einheiten in Reihen oder Spalten lassen sich Angriffsformationen und Verteidigungslinien bilden. Dieses Verschiebespiel nimmt schnell beindruckende Komplexität an: Zaubersprüche und Artefakte wirken sich auf Angriff und Verteidigung aus. Der Rest ist Geschichte: umherstreifen, aufleveln das Königreich retten.

MightMagicClashHeroes_04Neben der Kampagne bietet Clash of Heroes einen Kampf-Modus. Hier geht es ausschließlich gegeneinander auf die Wiese – wahlweise gegen die künstliche Intelligenz oder einen menschlichen Gegner. Beim Online-Matchmaking konnte CoH leider auch nach geduldigem Warten keine Partie organisieren, einfacher ist es im lokalen WLAN, wo sich beide Spieler zudem das iPad hin und her reichen können. Spielerisch den Vorgängerversionen ebenbürtig patzt CoH leider vielfach technisch. Frecher Platzbedarf von 1,9 GB (zur Ehrenrettung hat der Titel iCloud-Speicher) und ständiges Nachladen trüben den ansonsten stimmigen Genremix nachhaltig.

Rating: ★★★☆☆