LetMeLoose_01Den Weg einer freiheitsliebenden Amöbe begleitet der Spieler in Let Me Loose [App Store] von SketchMill und Chillingo (@chillingo). Nach der Flucht aus dem Reagenzglas muss der kleine freundlich grinsende Zellkörper durch Drehen und Neigens des iPads aus Rohrsystemen durch die Kanalisation bugsiert zum Abfluss gelotst werden, ohne auf dem Weg dahin Schaden zu nehmen. Ab in den Abfluss und auf in die Freiheit.

LetMeLoose_02Die 80 Spielstufen teilen sich in vier unterschiedliche Zonen auf, in denen jeweils spielerische Eigenheiten zum Tragen kommen. Grundsätzlich wird die Amöbe per Tipp auf den Bildschirm aus dem Abflussrohr am oberen Bildschirmrand entlassen und per Neigungsteuerung über Reagenzgläser und Plattformen zum Ausfluss gelotst. Einerseits müssen die Reagenzgläsen wie in Parking-Lot-Spielen aus dem Weg geräumt, andererseits als Brücken eingesetzt werden, um die Amöbe auf ihrem Weg vor Stromschlägen und ähnlichen Widrigkeiten zu schützen.

LetMeLoose_03In jeder Spielstufe sind Süßigkeiten einzusammeln, die in Summe den Weg in höhere Spielstufen eröffnen. Was die Amöbe mit Süßigkeiten anstellt oder wie die diese verdaut werden, bleibt das Geheimnis der Entwickler. Wer auf Probleme stößt, kann eine Spielstufe fluten und die Amöbe über den Bildschirm treiben lassen, um so alle Süßigkeiten einzuheimsen. Nach drei Spülungen muss diese Schummelmöglichkeit kostenpflichtig nachgekauft werden. Benötigt wird sie nicht.

LetMeLoose_04Ganz so logisch-puzzelig, wie sich Let Me Loose auf den ersten Blick gibt, ist der Titel nicht, Geschick spielt eine wichtige Rolle, um die Amöbe beispielsweise mit Schwung über schräggestellte Reagenzgläser in entlegene Bildschirmstellen zu bugsieren. Nervig dabei, dass man beim Umherschieben der Gläser immer darauf achten muss, dass die Amöbe nicht von allein in ihr Verderben rollt. Leider bringt die Amöben-Schubserei nichts grundlegend Neues mit. Kinder werden wohlmöglich an dem gewaltfreien Titel Freude haben.

Rating: ★★★☆☆