Die 15 besten iPad-Spiele des Jahres 2019 (Teil 2)


Bedauerlich, dass sich der Freemium-Trend auch in 2019 weiter fortsetzte und sich in der Folge immer weniger Entwickler noch mit ihren Vollpreis-Titeln in den App Store wagen konnten. Schlimmer noch… gingen viele Titel schlichtweg unter – als Beispiel mag die Gesichte von Stay Inside Games dienen, die ihr Herzblut-Projekt Bounty Hunter Space Lizard [App Store] schließlich verschenkten.

Den Druck erhöhten die neuen Abo-Dienste, allen voran  Arcade, aber auch GameClub und Playond – wer mag denn noch 5 Euro für ein Spiel ausgeben, wenn er dafür einen Monat lang dutzende werbefreie (Top-)Titel spielen darf. Aber wie so häufig zeigt sich hier: Apple hat schlichtweg keine Ahnung von Spielen, noch ist es Willens die Verantwortung für sein Ökosystem zu übernehmen – sollen die Entwickler doch einfach mehr Freemium-Titel produzieren.

Doch was nützt das Gejammer? Wer sich amüsieren und dabei noch unabhängige Entwickler unterstützen möchte, der kauft. So kommen wir nach der Vorstellung der ersten fünf Titel zur zweiten Runde der Jahrescharts 2019:


Platz 10: Birk’s Adventure
Nach Traps’n’Gemstones und Vulture Island landen Donut Games einen weiteren Volltreffer, indem sie sich auf das Wesentliche besinnen: hüpfen und hauen im Pixellook.
Stromstock-Review


Platz 9: Path of Giants
Anspruchsvolle wie ansehnliche Kost für Rätselfreunde. Nicht originell, dass drei Figuren ihre individuellen Fähigkeiten koordinieren müssen, aber frisch umgesetzt.
Stromstock-Review


Platz 8: Battle Chasers: Nightwar
Kratzt man am Joe-Madureira-Bombast der 90er Jahre, offenbart sich ein ansprechendes und umfangreiches JRPG mit Oberwelt, Unterwelt und allem was dazu gehört.
Stromstock-Review


Platz 7: The Swords of Ditto
Alles nur geklaut? Fast alles hier ist The Legend of Zelda – A Link to the Past, aber eingekleidet in eine derart niedliche Hülle kann man dem Cartoon-Action-Adventure nicht böse sein.
Stromstock-Review


Platz 6: Starbeard
Die große Schwäche von Starbeard ist, dass es sich schlecht erklärt. Doch begreift man die taktischen Möglichkeiten der kosmischen Gartenschlacht, will man davon nicht mehr lassen.
Stromstock-Review

Und im nächsten Beitrag dann die letzten (hier: besten) fünf Titel der Jahresbestenliste.